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Na, wollt ihr wieder ein bisschen was lesen? Heute gibt es die schriftliche Review des Escobar Fold 2 aka Samsung Galaxy Fold 5G. Wer also keine Lust auf das Video hat, der findet hier die wichtigsten Infos zu dem Gerät.

VON EINEM KAUF DES ESCOBAR FOLD 2 RATEN WIR DRINGEND AB!

Wer sich jedoch das Samsung Galaxy Fold bestellen möchten findet es bei AMAZON für knapp 1700€ und bei eBay schon für 1469 Euro.

Galaxy Fold 2 auf Amazon.de

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Unboxing:

Ich gehe hier wirklich nur auf das ein, was beim Escobar Fold 2 dabei war. Und das war nicht viel. Das Escobar Fold 2 kam in einem Galaxy Fold Karton, jedoch wurde dieser durch Metall Aufkleber auf der Front und der Rückseite umgelabelt. So hat man vorn auf der schwarzen OVP einen goldenen Sticker, wo ganz groß PE für Pablo Escobar und darunter in klein Fold 2 zu finden ist. Der Metallsticker auf der Rückseite hat neben dem großen Logo und dem kleinen Schriftzug noch ein paar Informationen für uns parat.

So sehen wir zum Beispiel ein paar technische Details, den MSRP (zu deutsch: Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers) von 549,00 $ und bei IMEI sehen wir keine IMEI sondern einfach nur (PRIVACY – INSIDE). Alles ein bisschen suspekt das ganze. Nicht verwunderlich, wenn man erstmal sieht wie es in der Box aussieht.

Öffnet man die Box, hat man ja eigentlich fast die Hälfte der OVP mit Zubehör befüllt. Nicht so beim Escobar Fold 2. Denn hier findet man in der OVP lediglich das Gerät selber und ein USB Typ-C Ladekabel, was anscheinend nicht mal original *hust* von Samsung *hust* ist. Das war es dann auch schon.

Hands-On und Haptik:

Wenn man das Gerät das erste mal sieht, wird einem sofort klar das es sich beim Escobar Fold 2 eigentlich um das Samsung Galaxy Fold handelt. Das einzige was hier gemacht wurde ist, das man auf die Rückseite des Gerätes und am Rand des Gerätes wieder ein paar güldene Sticker mit dem Escobar Folf 2 Logo, beziehungsweise Schriftzug angebracht hat. Thats it!

Gut, kommen wir zu den optischen Details. Das Escobar Fold 2 ist natürlich ein Foldable Smartphone. Zugeklappt hat man auf der Front ein kleines Display und rechts darüber noch eine kleine Frontkamera. Auf der Rückseite in der oberen linken Ecke befindet sich die Triple Kamera in einem Kameramodul und unter diesem ist der LED Blitz verbaut. Genau über dem Frontdisplay, mit circa einem Zentimeter Abstand ist die Hörmuschel verbaut.

Am rechten Rand des aufgeklappten Gerätes befinden sich der Power Knopf und darüber die Lautstärkewippe. Unter dem Power Knopf ist der Fingerabdrucksensor verbaut. Oben und unten am Rand wurden auf der rechten Displayseite Lautsprecher verbaut. Auf der linken Displayseite ist am oberen Rand ein Mikrofon und am unteren Rand ebenfalls ein Mikrofon und die USB Typ-C Buchse verbaut. Geöffnet findet man zudem das große, faltbare Display und eine weiter Dual-Kamera in der oberen rechten Ecke vor.

Mit 275g ist das Gerät recht schwer. Aber auch die Maße sind nicht ohne. Hier nehme ich jetzt einfach mal die aus den ganzen Reviews und Produktbeschreibungen des Samsung Galaxy Fold. Im zusammengeklappten Zustand misst das Gerät 160,9mm x 62,8mm x 15,7mm bis 17,1mm und auseinander gefaltet ist es 160,9mm x 117,9mm x 6,9mm groß. Dafür ist das Frontdisplay mit nur 4,6 Zoll ziemlich klein, während das faltbare Display ganze 7,1 Zoll innerhalb der Abrundungen misst. Innerhalb der Abrundungen bedeutet ohne die Aussparung der inne liegenden Kamera. Denn rechnet man diese weg, ist das Display 7,3 Zoll groß.

Displays:

Diesmal muss ich von Displays schreiben. Das 4,6 Zoll kleine Frontdisplay ist ein Super AMOLED Display mit einer Auflösung von 720 x 1080 Pixel, was HD+ entspricht. Das 7,1 Zoll große innere Display ist ein Dynamic AMOLED Display mit einer Auflösung von 2152 x 1536 Pixel, was QXGA+ entspricht. Wie bei Samsung üblich, haben beide Displays eine ordentliche Schärfe und eine echt gute Farbwiedergabe. Auch die Blickwinkelstabilität ist hier optimal. Die Formfaktoren beider Displays sind jedoch für den Allerwertesten.

Das innere Display hat zudem mittig eine Einbuchtung vom Knick. Das innere Display ist zudem etwas weicher als normale Displays. Beim Zocken, zum Beispiel Call of Duty Mobile, werden Anzeigen-Elemente des Spiels, sofern man sie nicht selber verschiebt, von der Kamera Aussparung verschluckt. Die maximale Displayhelligkeit des großen Display beträgt im Test 560 LUX, was vollkommen in Ordnung ist.

SoC/Speicher/Performance:

Das getestete Samsung Galaxy Fold kommt mit 12GB RAM und einem internen Speicher von 512GB, wo nach Einrichtung noch circa 460GB zur Verfügung stehen. Also Prozessor kommt im Samsung Galaxy Fold ein leistungsstarker Qualcomm® Snapdragon™ 855 Octa-Core Prozessor zum Einsatz, der mit bis zu 2,8GHz taktet. Unterstützt wird dieser durch eine 600MHz Adreno™ 640 Grafikeinheit. Das spiegelt sich auch in den Benchmarks wieder.

  • Antutu Benchmark 8: 462918 Punkte
  • Geekbench 5.1: SCS: 724 Punkte MCS: 2704 Punkte

Auch Multitasking und Gaming gehen mit dem Galaxy Fold voll klar. Den Gaming Test mit Call of Duty Mobile seht ihr heute ab der Minute 15:31 im Video. Dort seht ihr auch das oben angeschriebene mit dem Verschlucken der Anzeigen-Elemente. Aber das Zocken macht auf dem großen Display anscheinend doch richtig Spaß.

Kamera:

Im Samsung Galaxy Fold wurden insgesamt 6 Kameralinsen verbaut. Die Hauptkamera, welcher auf der Rückseite des Gerätes sitzt, besitzt zwei 12MP Linsen und eine 16MP Linse. Die Blenden gehen hier von F1.5/F2.4 (Variable Blende), über F2.2 bis hin zu F2.4. Autofokus und optischer Bildstabilisator sind integriert und es gibt bis zu 10fach digitalem Zoom.

Die innere Frontkamera kommt mit einer 10MP Linse mit einer Blende von F2.2 und einer 8MP Linse mit einer F1.9 Blende. Hier gibt es jedoch keinen Autofokus und keinen Stabilisator.  Die letzte Kamera ist die einzelne Linse auf der Front im zugeklappten Modus. Diese hat 10MP und eine F2.2 Blende.

Videos kann die Hauptkamera mit bis zu UHD 4K (3.840 x 2.160 Pixel) @60fps und sogar 960fps Slow-Motion Videos sind möglich. Aber auch so wartet die Kamera mit vielen Spielereien und Funktionen auf. Unter anderem einen Weitwinkelmodus, den Bokehmodus und auch

Die Kamera macht Samsung typisch echt gute Aufnahmen. Mit der Hauptkamera ist alles schön scharf und vor allem gibt es eine sehr gute Farbwiedergabe. Makros und Tiefenschärfe sehen auch sehr gut aus und auch die Aufnahme bei nicht so guten Lichtbedingungen können sich sehen lassen. Der Dynamikumfang ist auch sehr gut. Kann sich auf jeden Fall alles sehen lassen. Testbilder und Videos seht ihr im Video ab Minute 13:01.

Konnektivität:

Auch wenn es sich bei dem getesteten Galaxy Fold um die koreanische Version handelt, alle in der EU gängigen Bänder, inklusive Band 20, wurden verbaut. GPS und Bluetooth 5 sind auch vorhanden und funktionieren recht ordentlich und WiFi 802.11 a/b/g/n/ac/ax, kommt mit 2,4GHz + 5GHz. Also diesmal kein Dual WiFi. WiFi Direct ist möglich und funktioniert auch sehr gut. USB kommt in der Version Typ-C USB 3.1 Gen. 1, aber eine MHL-Schnittstelle gibt es nicht. Über Smart Switch lässt sich das Gerät auch gut mit de, PC verbinden.

Akku:

Im Escobar Fold 2 aka Samsung Galaxy Fold wurde ein 4235mAh starker Akku verbaut, der bei dem großen Display auch nötig ist. Die Akkulaufzeit im PC Mark Battery Life Test kommt mit 50% Displayhelligkeit, 50% Lautstärke und eingeschalteter Vibration auf gerade einmal 9 Stunden. Ich persönlich finde das nicht so viel. da hatten wir schon Geräte im Test, die eindeutig länger durchhielten.

System:

Ab Werk kommt das Samsung Galaxy Fold mit Android 9. Von Escobar ausgeliefert hat sich da auch nichts getan. Beim Auspacken waren Android 9 und One UI in der Version 1.5 installiert. das Sicherheitspatch Level hatte den Stand 01. Februar 2020. Ob da während des Tests noch ein Update nach geliefert wurde, kann ich so gar nicht sagen. Das System und die Apps sind aber sehr gut auf das große Display angepasst. Anzeigenprobleme gab es keine. Allgemein lief das System sehr gut und ohne Probleme. Alles war schön schnell und flüssig.

Fazit:

Das Samsung Galaxy Fold ist schon ein teures Smartphone und wahrscheinlich nur etwas für Menschen die Smartphone und Tablet in einem Gerät brauchen. Für uns ist das Galaxy Fold eher ein Prototyp der nicht massentauglich ist. Zudem gibt es viele Nachteile bei dem Gerät. Das Gewicht, das Plastikdisplay und die mittlere Falz im Display sind nur einige davon. Es ist halt ein teurer, in den meisten Fällen unhandlicher und nicht sehr stabiler Klotz. Wer das Geld hat, kann sich das Gerät bei verschiedenen Händlern bestellen. Jedoch raten wir auch hier nochmal davon ab, sich das Gerät bei Escobar zu bestellen, denn dort bestellt wird es bei euch vermutlich nie ankommen.

Wer sich jedoch das Samsung Galaxy Fold bestellen möchten findet es bei AMAZON für knapp 1700€ und bei eBay schon für 1469 Euro.

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Falls ihr euch das Galaxy Fold 2 nicht bestellen wollt, uns aber unterstützen wollt, könnt ihr dies indem ihr bei einem unserer Partner über unserer Links einkauft. Euch entstehen dadurch keine weiteren Kosten, wir bekommen jedoch einen kleinen Obulus für jede Bestellung die ihr tätigt. Danke im voraus!

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