VIVO Z3x Alltagstest – Was kann das günstige VIVO Phone?

VIVO Z3x Alltagstest – Was kann das günstige VIVO Phone?

Oben findet Ihr die Video Review zum Honor 9X. Wem das Video zu lang ist, findet hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Daten und Tests.

Preis: Das VIVO Z3x gibt es derzeit in zwei verschiedenen Ausführungen bei cect-shop.com, wovon momentan aber nur die 6GB/64GB Version lieferbar ist. (Angebot: VIVO Z3x für derzeit 159,99€).

Am besten zollfrei mit der Versandart ‘Europe Priority Line’ bestellen.

Unboxing:

Das Vivo Z3x kommt in einem weißen Karton, auf dem vorne mittig Z3x und in der oberen linken Ecke das VIVO Logo zu sehen sind. An den Seiten steht VIVO und hinten finden wir neben dem ganzen Kleingedruckten auch mittig den Schriftzug Z3x. Die Verpackung beherbergt neben dem Vivo Z3x, das SIM Eject Tool, ein Ladekabel von USB auf Micro USB und den 10W CN Ladestecker. Zusätzlich gibt es vom cect-shop noch einen EU Adapter dazu, damit man das Gerät mit dem beigelegtem Ladestecker aufladen kann. Auch an ein durchsichtiges TPU Case hat man gedacht und von Werk aus wurde eine Folie am Display angebracht.

Hands-On und Haptik:

Und wieder haben wir mit dem Vivo Z3x ein Gerät der Kategorie Phablet im Test, welches mit einer Größe von 154.81 x 75.03 x 7.89mm aber meiner Meinung nach für die meisten Menschen nicht zu groß sein dürfte. Mit 153g gehört es zudem noch zu den Leichtgewichten unter den Phablets.

Die Rückseite des Vivo Z3x sieht bei der gewählten Farbe Aurora echt sexy aus. Die Kamera die in der linken oberen Ecke verbaut wurde, steht zwar aus dem Gehäuse raus, aber das weniger als bei so manch anderen Smartphones. Unter der Kamera Einfassung findet man einen LED Flash. Mittig im oberen Drittel befindet sich der Fingerabdruck Sensor und darunter noch einmal der VIVO Schriftzug. Die Rückseite besteht hier zudem nicht aus Glas oder Metall, sondern aus Plastik. Dies ist auch ein Grund warum das Gerät so ein geringes Gewicht für diese Größe mitbringt.

Wenn man das Gerät von vorne anschaut hat man zuerst das 6,26 Zoll FullHD+ Display im Auge, was zudem in einer kleinen Notch die Hörmuschel, die Frontkamera und die üblichen Sensoren beherbergt. Am rechten Rand findet man, auch wie fast immer, die Lautstärkewippe und den Power Knopf.  Am linken Rand befindet sich der SIM Schlitten, unten dann der Eingang für den Ladestecker, sowie Mono Lautsprecher, 3,5mm Klinkenstecker und Mikrofon. Am oberen Rand haben wir nichts.

Man kann sagen von der Optik und von der Haptik her ist das Vivo Z3x echt ein schönes Gerät. Ein Handschmeichler in elektronischer Form und das trotz dessen das es hinten komplett aus Plastik besteht.

 

Display:

Das im Vivo Z3x verbaute 6,26 Zoll Display ist ein 19:9 formatiges IPS LCD FullHD+ Display, welches mit Notch eine Auflösung von 2280×1080 Pixel bietet. Das Multitouch-Display bietet zudem ein Screen-to-Body Verhältnis von 90%. Die Farbwiedergabe ist in dem Preissegment echt klasse. Die Farben sind ordentlich eingestellt und das Display im allgemeinen ist sehr scharf.  Dank IPS ist auch alles Blickwinkelstabil.

Die Seitenränder und der obere Rand sind schmal gehalten. Der untere Rand beherbergt ein etwas dickeres Kinn. Am oberen Ende befindet sich zudem eine Notch, die wie oben schon beschrieben, die Hörmuschel, die Frontkamera, Lichtsensoren und eine Benachrichtigungs-LED beherbergt.

Die maximale Displayhelligkeit ist mit 401 LUX gerade so ok in dem Preisbereich. Der Touchscreen reagiert sehr gut und es gibt auch so gut wie keinen Reibungswiderstand, was sich natürlich positiv auf die Bedienung auswirkt.

SoC/Speicher/Performance:

Das getestete Vivo Z3x hat 4GB RAM und 64GB internen Speicher, der bei Bedarf erweitert werden kann. Zudem wurde im Vivo Z3x ein Snapdragon 660 Octa-Core Prozessor verbaut der mit maximal 1,95GHZ taktet. Als GPU kommt der Adreno 512 zum Einsatz. Und hier nun das, auf das alle warten. Die Benchmark Ergebnisse.

  • Antutu Benchmark: 130499 Punkte
  • Geekbench 5 SCS: 299 Punkte
  • Geekbench 5 MCS: 1404 Punkte
  • PC Mark Work 2.0: 5605 Punkte
  • 3D Mark Ice Storm Unlimited: 22773 Punkte
  • 3D Mark Slingshot: 1868 Punkte   – OpenGL: 1222 Punkte   – Vulkan: 1193 Punkte

JA, die Punkte der einzelnen Testssehen mager aus, aber wir dürfen hier nicht vergessen dass das Gerät gerade einmal 150 Euro kostet. Im Alltag läuft alles sehr flüssig und ohne große Ruckler, auch nicht wenn man die 4GB RAM fast ausreizt.

Wenn man PUBG startet, stellt es sich automatisch auf mittlere Grafikeinstellungen. Beim ersten Abschuss ruckelte es kurz, aber sonst lief es sehr gut mit diesen Einstellungen. Den PUBG Gaming Test seht ihr circa ab Minute 19:05 im Review Video.

Kamera:

Die Hauptkamera des Vivo Z3x beherbergt wie bei fast allen aktuellen Low Budget Geräten 2 Kamera Linsen. Eine 13MP Linse mit einer f/2.2 Blende und einer 2MP Linse mit einer f/2.4 Blende, die hier für die Tiefenschärfe genutzt wird. Die Frontkamera des Vivo Z3x hat eine 16MP Linse integriert, die wiederum eine f/2.0 Blende verbaut hat.

Die Bilder der Hauptkamera sind gut. die Farben wirken natürlich und nicht zu übersättigt. Der normale Modus kann überzeugen. Einziges kleines Manko, wenn man zum Beispiel eine Person im Fokus hat und dahinter befindet sich ein blauer Himmel, dann lässt der Dynamikumfang zu wünschen übrig. Im Test sah man das an den Überblendungen im Himmel. Auch die Tiefenunschärfe und die Low Light Performance sind von guter Qualität. Gut, um so dunkler es draußen wird, um so mehr rauschen die Fotos. Dennoch ein guter Schnitt und bei vielen Fotos kann man viele Dinge noch gut erkennen. Der Makromodus überzeugte im Test auch auf ganzer Linie. Alles war sehr detailreich dargestellt, so wie man es sich im Makromodus wünscht.

Videos lassen sich mit dem Vivo Z3x ebenfalls gut aufnehmen. Der Dynamikumfang der Videos ist hier gut für das Preissegment. Testbilder und Videos seht ihr ab Minute 18:06 im Video.

Konnektivität:

Es werden nur die LTE Bänder B1, B3, B5 und B8 zur Verfügung gestellt. B7 und B20 fehlen hier auch wieder. So wird es auch hier für die ländlichen Gegenden in Deutschland recht schwer.

Natürlich hat man auch wieder im Vivo Z3x ein GPS Modul verbaut. Wäre ja Quatsch wenn man das heute nicht mehr machen würde. Das GPS Signal wird innerhalb von ein paar Sekunden gefunden und hält sich dann auch sehr stabil. Bluetooth 5.0 und Dual WiFi mit 2,4GHz und 5GHz Frequenzen sind ebenfalls vorhanden. Das WLAN hat eine gute Verbindung. Im Download erreicht Moschuss im 5.0GHz Bereich 45.9 von 50Mbps und im Upload knapp 5Mbps.

Akku:

Mit seinem 3260mAh Akku kam das Vivo Z3x im PC Mark Battery Life Test, mit 50% Helligkeit und 50% Lautstärke auf knapp über 10 Stunden Laufzeit. Der Wert ist in Ordnung und der normale User sollte hier einen ganzen Tag, vielleicht auch anderthalb Tage mit einer Akkuladung auskommen. Für Poweruser sehe ich hier eher eine zusätzliche Akkuladung am Tag, die vollzogen werden muss.

System:

Android 9, mit der hauseigenen Oberfläche Funtouch OS, treibt das Vivo Z3x softwareseitig an. Widevine kommt im Security Level 3 und die Google Apps wurden, wie es tradingshenzhen auch immer macht, von cect-shop.de vorinstalliert. Eine Google Zertifizierung gibt es daher nicht. Dennoch laufen alle Google Apps ordnungsgemäß.

Der Sicherheitsstand ist der 01.09.2019, daher sehr aktuell. Im Test kam auch ein Update, was bedeutet dass das Vivo Z3x anscheinend gut mit Updates versorgt wird, auch wenn es sich im Low Budget Bereich ansiedelt.

Wenn man die Sprache des Gerätes auf deutsch stellt, kommt es hier und da in den Einstellungen und auch auf dem Homescreen dazu, das einiges immer noch in Englisch oder chinesisch da steht. Eventuell lässt sich diese Problem ja mit Morelocale 2 lösen, aber versprechen kann ich dies nicht.

MoreLocale 2
MoreLocale 2
Preis: Kostenlos

Gesten sind mit Funtouch OS ebenfalls möglich. Das Shortcut-Center öffnet man zum Beispiel, wen  man auf der linken Seite von unten nach oben swiped. Das Shortcut-Center ist ähnlich wie bei iOS oder Leeco Geräten aufgebaut. Man kann dort seine wichtigsten Shortcuts setzen, die Displayhelligkeit und/oder Lautstärke verstellen und ein paar App Shortcuts setzen. Schriftarten kann man auf dem Funtouch OS auch ändern, ebenso wie man ganze Themes ändern kann.

Sonstiges und Extras: 

Die Genauigkeit des Fingerabdrucksensors ist gut. Hier und da hat es mal nicht entsperrt, aber im Alltag störte dies kaum.

Inhalt der Verpackung:

1 x Mobiltelefon
1 x SIM-Eject Tool
1 x Case
1 x USB-Kabel und CN-Ladestecker
1 x QS-Guide, Warranty Heft und Safety Information

Fazit:

Insgesamt liefert VIVO mit dem Z3x ein ordentliches Gerät ab. Trotz der geringen Stärke und trotz des geringen Gewichts, ist die Akkulaufzeit echt super. Es liegt gut in der Hand und lässt sich gut bedienen. Auch wenn LTE Band 20 und Band 7 hier fehlen, gab es im Test keine Probleme mit den mobilen Daten. Ein grundsolides Low Budget Gerät zu einem guten und fairen Preis.

Die Angebote vom VIVO Z3x findest du hier:

VIVO Z3x für derzeit 159,99€

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