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Musik erkennen über Bluetooth Headsets

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Hallo Miteinander,

ich habe ein Problem was ich bis heute leider nicht lösen konnte. Da Moschuss paar mal in seinen Videos sagte, dass hier technisch begabtere Menschen sind als ich und viele Lösungen bereits gefunden haben, möchte ich auf diesem Weg mein Anliegen da bringen.

Wenn ich an ein Bluetooth Headset ein oder zwei Telefone anschließe ( Bei zwei Geräten sind es dann sogenannte "multipoint" fähige Headsets ), dann Musik über eine Radio App, Youtube, Floatube oder schlicht über den bereits vorhandenen Player des Gerätes bereits heruntergeladene Musik anhöre und dabei dann zB. Shazam verwende um die jeweilige Musik erkennen zu lassen, ist es nicht möglich.

Wenn ich das ganze über normale Headsets mit einem 3,5 Klinke mache, funktioniert die Erkennung der Musik über Shazam.

Warum funktioniert die Erkennung der Musik nicht über Bluetooth mit Shazam? Und wenn es doch funktioniert, wie kann es eingestellt werden?

Ich danke für die Hilfe. 😊👌🏽

Hallo Mr. Jiggy 187

die Ausgabe über Bluetooth und die über einen Klinkenstecker sind technisch schon zwei komplett verschiedenen Dinge. Über den Klinkenstecker gibt es ein analoges Signal, über Bluetooth ein digitales Signal. Das analoge Signal wird in Spannungs- und Stromschwankungen moduliert über Kupferkabel auf die Lautsprecher in den Kopfhörern gebracht. Das ist im Grunde schon so etwas wie auch ein Schallplattenspieler das gemacht hat, vielleicht noch etwas anders, ganz grob. Das analoge Signal kann man sehr gut abgreifen, weil es in gewisser Weise die Sinuskurve des Tonsignals komplett darstellt.
Bluethooth, ist eine digitale Übertragung von Signalen. Dabei wird die Toninformation aus einer Datei direkt ohne Umwandlung in eine Tonausgabe auf den Bluetoothsender übertragen, der verschlüsselt diese Information (das ist fast so wie ein Rauschen, aus vielen Morsezeichen, wenn Du so willst) und diese Verschlüsselung wird dann beim Empfänger wieder decodiert, anschließend also. Das heißt mit dem integrierten Digital-Analogwandler dann erst im Kopfhörer auf die Lautsprecher der Kopfhörer gebracht.
Erst im Kopfhörer selbst entsteht ein abgreifbares Signal. Das könnte Shazam vielleicht auch abgreifen, wenn Du die Kopfhörer an das Mikro des Handys hältst. Aber vorher kommt eine andere App gar nicht an die Toninformationen des Bluetoothsenders.

 

Ich hoffe, dass Dir das weitergeholfen hat.

Viele Grüße
Dr. Johnson.

Zitat von Dr. Johnson am 25. Juni 2019, 22:52 Uhr

Hallo Mr. Jiggy 187

die Ausgabe über Bluetooth und die über einen Klinkenstecker sind technisch schon zwei komplett verschiedenen Dinge. Über den Klinkenstecker gibt es ein analoges Signal, über Bluetooth ein digitales Signal. Das analoge Signal wird in Spannungs- und Stromschwankungen moduliert über Kupferkabel auf die Lautsprecher in den Kopfhörern gebracht. Das ist im Grunde schon so etwas wie auch ein Schallplattenspieler das gemacht hat, vielleicht noch etwas anders, ganz grob. Das analoge Signal kann man sehr gut abgreifen, weil es in gewisser Weise die Sinuskurve des Tonsignals komplett darstellt.
Bluethooth, ist eine digitale Übertragung von Signalen. Dabei wird die Toninformation aus einer Datei direkt ohne Umwandlung in eine Tonausgabe auf den Bluetoothsender übertragen, der verschlüsselt diese Information (das ist fast so wie ein Rauschen, aus vielen Morsezeichen, wenn Du so willst) und diese Verschlüsselung wird dann beim Empfänger wieder decodiert, anschließend also. Das heißt mit dem integrierten Digital-Analogwandler dann erst im Kopfhörer auf die Lautsprecher der Kopfhörer gebracht.
Erst im Kopfhörer selbst entsteht ein abgreifbares Signal. Das könnte Shazam vielleicht auch abgreifen, wenn Du die Kopfhörer an das Mikro des Handys hältst. Aber vorher kommt eine andere App gar nicht an die Toninformationen des Bluetoothsenders.

 

Ich hoffe, dass Dir das weitergeholfen hat.

Viele Grüße
Dr. Johnson.

Hallo @dr-johnson Sir 😉,

zunächst einmal möchte ich mich bei dir für diese tolle, detailliert aufschlussreiche Info danken. Ich hatte bereits schon ein Vorwissen von Technik, doch die Info von dir hat es gut erweitert. Dafür ein Dank an dich, toll! 👌🏽

Ich versuche das in meinen Worten kurz zusammenzufassen. Mit Kabel ist Shazamen möglich, doch per Bluetooth aktuell nicht, nur wenn ich die Kopfhörer meines Bluetooth Headsets an das Mikro von meinem Gerät halten würde, doch das auch nur eventuell und es ist nicht sicher.
Hab ich das richtig verstanden oder bin ich immer noch begriffsstutzig?

Falls ich es richtig verstanden habe, wie kann man über Bluetooth Musik durch Shazam oder andere Apps die Musik erkennen lassen, ohne den Kopfhörer an das Mikro zu halten? Oder muss das Shazam erst "entwickeln / programmieren / erfinden" oder wie auch immer man das nennt? Oder muss das über die Bluetooth-Technologie erst "entwickelt / programmiert / erfunden" werden? Oder liegt das an den Endgeräten (Android oder IOS Smartphones zB.), die das erst können müssen? 🤷🏽‍♂️

Oh Gott, ich bin mega verwirrt... 😖🙈

Viele Grüße
mrjiggy187

Hallo Mr. Jiggy 187

Bluethooth ist doch eine Funkübertragung und damit sich dort niemand unbeabsichtigt, beabsichtigt, oder auch widerrechtlich in die Quere kommt, werden die Übertragungen verschlüsselt. Das bedeutet: nur das gepaarte Gerät kann (sollte) die von Deinem Handy abgesendeten Signale decodieren. Der Schlüssel wird bei der Paarung ausgetauscht. Die Verschlüsselung zerstört das Audiosignal, so dass es nicht mehr erkennbar sein kann. Erst der Kopfhörer macht daraus wieder ein Audiosignal, weil die Entschlüsselungsvoraussetzungen dem Bluetoothempfänger bekannt sind. Eine unverschlüsselte Übertragung wird niemals erfunden, programmiert, oder entwickelt werden, weil niemand möchte, dass alle in 100m Umkreis von seinem ausgesendeten Signal genervt werden.

Stell Dir vor, Du streamst Musik und jeder, in der Nachbarschaft wird durch Deine Bluetoothausstrahlung in Mitleidenschaft gezogen. Dein Nachbar bewegt seine Bluetoothmouse und bei Dir kackt oder piept und summt es jedes Mal in den Lautsprechern ... die strikte Trennung der Signale und dass nur der einzige und der richtige Empfänger sie umsetzen kann ist von Anfang an bei jedem digitalen Funkstandard so gewollt. (nicht bei CB-Funk, da hört immer jeder mit)

Ob Shazam auf Deinem Handy noch die auf dem selben Handy im Hintergrund laufenden Musik über das Mikrophone empfangen kann, weiß ich nicht. Wenn das geht, dann kannst Du das mit den Kopfhörern, die Du in Richtung Mikrofon hältst, mal probieren .. .

 

Zitat von Dr. Johnson am 26. Juni 2019, 11:57 Uhr

Hallo Mr. Jiggy 187

Bluethooth ist doch eine Funkübertragung und damit sich dort niemand unbeabsichtigt, beabsichtigt, oder auch widerrechtlich in die Quere kommt, werden die Übertragungen verschlüsselt. Das bedeutet: nur das gepaarte Gerät kann (sollte) die von Deinem Handy abgesendeten Signale decodieren. Der Schlüssel wird bei der Paarung ausgetauscht. Die Verschlüsselung zerstört das Audiosignal, so dass es nicht mehr erkennbar sein kann. Erst der Kopfhörer macht daraus wieder ein Audiosignal, weil die Entschlüsselungsvoraussetzungen dem Bluetoothempfänger bekannt sind. Eine unverschlüsselte Übertragung wird niemals erfunden, programmiert, oder entwickelt werden, weil niemand möchte, dass alle in 100m Umkreis von seinem ausgesendeten Signal genervt werden.

Stell Dir vor, Du streamst Musik und jeder, in der Nachbarschaft wird durch Deine Bluetoothausstrahlung in Mitleidenschaft gezogen. Dein Nachbar bewegt seine Bluetoothmouse und bei Dir kackt oder piept und summt es jedes Mal in den Lautsprechern ... die strikte Trennung der Signale und dass nur der einzige und der richtige Empfänger sie umsetzen kann ist von Anfang an bei jedem digitalen Funkstandard so gewollt. (nicht bei CB-Funk, da hört immer jeder mit)

Ob Shazam auf Deinem Handy noch die auf dem selben Handy im Hintergrund laufenden Musik über das Mikrophone empfangen kann, weiß ich nicht. Wenn das geht, dann kannst Du das mit den Kopfhörern, die Du in Richtung Mikrofon hältst, mal probieren .. .

 

Hallo @dr-johnson,

ich danke dir für die Hilfe.

Kennst du dich mit Android, IOS, Microsoft und Mac OS ebenso aus?

Im Rahmen meiner Möglichkeiten.
Leider legt Apple jedes Mal Wehrt darauf mir zu beweisen, dass ich es nicht tollerieren kann, sondern entweder fanatisch lieben oder hassen muss. Ein dazwischen verhindert Apple und deren Geschäftsgebaren leider. Auch wenn ich ursprünglich vollkommen unvoreingenommen damit umgehen wollte. Apple wollte das offenbar nicht.

Zitat von Dr. Johnson am 29. Juni 2019, 16:24 Uhr

Im Rahmen meiner Möglichkeiten.
Leider legt Apple jedes Mal Wehrt darauf mir zu beweisen, dass ich es nicht tollerieren kann, sondern entweder fanatisch lieben oder hassen muss. Ein dazwischen verhindert Apple und deren Geschäftsgebaren leider. Auch wenn ich ursprünglich vollkommen unvoreingenommen damit umgehen wollte. Apple wollte das offenbar nicht.

Hallo @dr-johnson,

ich hoffe dir gehts gut. Hat bei mir etwas länger gedauert. 🤷🏽‍♂️

Sag mal kannst du mir bei Android helfen. Ich habe dazu zwei Fragen.

1. Wie kann man Telefonate bei Android aufnehmen? Das ging mal über Apps. doch seit Android 9 wurde das ganze unterbunden. Gibt es eine Möglichkeit eine App von "außerhalb" vom Google Play Store zu laden und es dann wie gewohnt zu nutzen?

2. Wenn man das Entsperrmuster eines Android Gerätes nicht mehr kennt und somit nicht mehr in das Gerät hinein kommt, wie kann man trotzdem noch reinkommen? Hard Reset vielleicht? 🤷🏽‍♂️

Ich danke dir schon mal im Voraus und ich denke du kannst mir da genau so gut weiter helfen wie bei der Frage mit den Bluetooth Headsets.

Viele Grüße

mrjiggy187

Hallo Mr.jiggi187

  1. Das wird vom Hersteller angeboten oder rausgenommen.
    Ist in Deutschland illegal, außer der Gesprächtsteilnehmer hat sein Einverständnis dazu ausdrücklich gegeben. ("Wenn sie das nicht möchten sagen sie bitte jetzt: nein!")
  2. Seit Android 7 wird der Speicher mithilfe des Entsperrmusters, der Pin oder mit den Fingerabdruckinformationen verschlüsselt. Das heißt, dass ohne diesen Zugang bei einem Gerät ab Android 7 man nicht mehr an die Daten kommen sollte. Anderenfalls wäre das schlecht implementiert.
    Übrigens, ist das  D E R Hauptgrund, um  nicht mehr unter Android 7 zurück zu gehen. Solltes Du dazu keine Infos haben, würde ich es aufgeben. Das Ziel dieser Schutzmechanismen ist es nämlich auch, dass gestohlene Handys nicht wieder in Betrieb genommen werden können, weil man so nicht in der Lage ist das Google Account zu entfernen. Nach einem HardRESET oder Zurück auf Auslieferungszustand, bleibt das Gerät gesperrt, weil das Google Account nicht zuvor entfernt worden war.

    Moschuss hat dazu 2018 ein Video gemacht...

das Video hier ist auch ganz interessant, aber ob das so bei Dir funktioniert, weiß ich nicht. Mglw. killst Du auch das Telefon. Gerade Samsung ist da richtig strikt.

 

Zitat von Dr. Johnson am 13. Juli 2019, 22:49 Uhr

Hallo Mr.jiggi187

  1. Das wird vom Hersteller angeboten oder rausgenommen.
    Ist in Deutschland illegal, außer der Gesprächtsteilnehmer hat sein Einverständnis dazu ausdrücklich gegeben. ("Wenn sie das nicht möchten sagen sie bitte jetzt: nein!")
  2. Seit Android 7 wird der Speicher mithilfe des Entsperrmusters, der Pin oder mit den Fingerabdruckinformationen verschlüsselt. Das heißt, dass ohne diesen Zugang bei einem Gerät ab Android 7 man nicht mehr an die Daten kommen sollte. Anderenfalls wäre das schlecht implementiert.
    Übrigens, ist das  D E R Hauptgrund, um  nicht mehr unter Android 7 zurück zu gehen. Solltes Du dazu keine Infos haben, würde ich es aufgeben. Das Ziel dieser Schutzmechanismen ist es nämlich auch, dass gestohlene Handys nicht wieder in Betrieb genommen werden können, weil man so nicht in der Lage ist das Google Account zu entfernen. Nach einem HardRESET oder Zurück auf Auslieferungszustand, bleibt das Gerät gesperrt, weil das Google Account nicht zuvor entfernt worden war. 

    Moschuss hat dazu 2018 ein Video gemacht...

@dr-johnson,

ich danke dir für die Info.

Gibt es eine Möglichkeit dass wir das ganze mal persönlich besprechen können? Falls ja, schlag mir doch bitte einen Weg vor dich kontaktieren zu können. Ich danke dir.

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